Neben den regulären Übungen müssen alle Atemschutzgeräteträger jährlich eine sogenannte Belastungsübung durchlaufen. Im Regelfall findet diese auf einer der Atemschutzübungsstrecken in Rüsselsheim oder Groß-Gerau statt. Corona hat aber auch hier weitestgehend für einen Stillstand gesorgt, so dass die Belastungsübungen nun im und am Feuerwehrhaus Ginsheim stattfinden. Die Möglichkeiten vor Ort lassen es zu, die Teilnehmer mit den gleichwertigen Herausforderungen zu konfrontieren. So muss jeder Geräteträger 400 Meter auf einem Laufband bewältigen, einen rund 90 Kilo schweren Dummy über eine Strecke von 50 Meter ziehen und die vierteilige Steckleiter am Übungsturm steigen. Danach gilt es zwei 20Liter-Kanister den 14 Meter hohen Übungsturm hochzutragen und oben angekommen einen weiteren Kanister an einem Seil hinaufzuziehen und wieder herabzulassen. Außerdem beinhaltet das schweißtreibende Programm auch das sogenannte Hammerziehen und eine Kriechstrecke. Das alles dient dazu, die körperliche Belastung eines Einsatzes nachzustellen und die persönliche Fitness zu überprüfen. Hinzu kommen regelmässige arbeitsmedizinischen Untersuchungen. So ist sichergestellt, dass die Feuerwehrleute in Ginsheim-Gustavsburg fit für ihren nächsten Einsatz sind.