Einsatzbericht 8


F 3 – Brennt Elektroschrott

📅 Wann? 11.01.2020 um 5:48 Uhr
📍 Wo? Gustavsburg
🚒 Fahrzeuge: Gi-Gu 1/22 TLF, Gi-Gu 1/46 HLF, Gi-Gu 1/68 GW-L 2, Gi-Gu 01 SBI, Gi-Gu 1/19 MZF a.D., Gi-Gu 10 KdoW, Gi-Gu 2/22 TLF, Gi-Gu 2/46 HLF, Gi-Gu 2/63 K-LKW, Gi-Gu 2/64 GW-N, Sa GG 13/83-1
🧑‍🚒 Weitere Kräfte: ASB OV Mainspitze, Feuerwehr Bischofsheim, Feuerwehr Rüsselsheim, Feuerwehr Trebur, Polizei Bischofsheim

Einsatzbericht:

Die Einsatzkräfte der Mainspitze wurden am Samstagmorgen, den 11.01.2020 um 5:48 Uhr durch die Leitstelle Groß-Gerau zunächst über die automatische Brandmeldeanlage zu einem Entsorgungsunternehmen im Gustavsburger Gewerbegebiet Am Flurgraben/Haagweg gerufen. Noch auf der Anfahrt wurde aufgrund der Meldung, dass es sich um ein bestätigtes Feuer handelte und der Tatsache, dass eine weithin sichtbare Rauchsäule aufstieg das Alarmstichwort auf „Feuer groß“ herauf gestuft und weitere Kräfte alarmiert.

Aus bislang noch ungeklärter Ursache gerieten auf dem Betriebsgelände zwei mit Elektroschrott gefüllte Ablagebereiche komplett in Brand. Die Ersteintreffenden Feuerwehrkräfte aus Ginsheim-Gustavsburg konnten zunächst die Ausbreitung auf weitere Bereiche verhindern. Dazu wurden bereits bei Einsatzbeginn mehrere Atemschutztrupps mit Strahlrohren eingesetzt. Durch das Feuer bildete sich eine massive Rauchwolke, die weit über die Kreisgrenze hinaus sichtbar war. Durch den massiven Einsatz konnten die Feuerwehrkräfte schnell „Feuer unter Kontrolle“ melden. Mit mehreren Rohren und mit Hilfe eines Umschlagbaggers musste anschließend der Elektroschrott abgetragen und einzeln abgelöscht werden, da sich in den bis zu vier Meter hohen Haufen Glutnester gebildet hatten. Hierzu wurden im weiteren Einsatzverlauf auch zwei Schaumrohre unter Atemschutz eingesetzt. Die Nachlöscharbeiten zogen sich mehrere Stunden hin, dabei kamen auch Feuerwehrkräfte aus Rüsselsheim und Bischofsheim zum Einsatz. Insgesamt waren mehr als 100 Helfer im Einsatz.

Neben der Brandbekämpfung wurden auch Luftmessungen durchgeführt, für die Bevölkerung bestand jedoch keine Gefahr durch die Rauchentwicklung. Die Bevölkerung wurde aufgefordert Fenster geschlossen zu halten, hierfür wurde auch frühzeitig über das Katwarn-System informiert.

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FÜR SIE IN GINSHEIM-GUSTAVSBURG EINSATZBEREIT!
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Die Feuerwehr der Stadt Ginsheim-Gustavsburg