Pressemitteilung zur Jahreshauptversammlung über das Jahr 2017 des Vereins Freiwillige Feuerwehr Ginsheim Rhein e.V. und der Stadtteilfeuerwehr Ginsheim am 11.03.2018

wappen gigulogofvffwgiDer Verein „Freiwillige Feuerwehr Ginsheim/Rhein e.V.“ sowie die Stadtteilfeuerwehr Ginsheim luden am Sonntag den 11.03.2018 zur Jahreshauptversammlung ein. In seinem Bericht über das abgelaufene Jahr ging Wehrführer Marcel Kaiser besonders auf die Personalsituation ein. 53 Einsatzkräfte, darunter 3 Frauen verrichten ihren Dienst in der Stadtteilfeuerwehr Ginsheim. Das Durchschnittsalter der Mannschaft liegt dabei bei 33 Jahren. Was die Tagesalarmsicherheit angeht, so konnten im Durchschnitt 16 Einsatzkräfte in

der kritischen Zeit zwischen 6 und 18 Uhr mobilisiert werden, was ein durchaus ordentlicher Wert ist. Hendrik Thiele, stellvertretender Wehrführer, ging auf das Einsatzgeschehen ein. Mit 92 Einsätzen hat die Gesamtzahl der Alarmierungen  deutlich zugenommen. Dabei fielen 63 Brandeinsätze an, zu denen alleine 37 Alarme durch Brandmeldeanlagen zählen, welche sich sehr häufig als Fehlalarm herausstellen. Hinzu kamen 23 technische Hilfeleistungen, bei denen die hohe Anzahl von Notfalltüröffnungen auffällt. Auch die Einsatzzahlen auf den Bundeswasserstraßen Rhein und Main haben wieder zugenommen.  Alleine fünf Mal galt es hier zur Personensuche auszurücken. Zu den größten Einsätzen in 2017 gehörte ein Feuer auf einem Frachtschiff im Gustavsburger Hafen im August sowie der Brand von Strohballen im Bischofsheimer Sonnenwerk im gleichen Monat. Ausgerückt wird seit Mitte letzten Jahres aus dem neuen Feuerwehrhaus. Kaiser ging in seinem Bericht noch einmal auf den Umzug in den Sommermonaten und die offiziellen Feierlichkeiten zur Einweihung des Gebäudes ein und auch auf die tolle Resonanz der Bevölkerung. Im Anschluss an den Bericht des Wehrführers berichtete die Jugendwartin Aline Schneider über die Arbeit der fünfzehnköpfigen Jugendfeuerwehr. Neben einer 24 Stundenübung war vor allem das Zeltlager am Bodensee ein Höhepunkt für die Jugendlichen. Auch wenn dieses wetterbedingt zur Schlammschlacht ausartete. Selbstverständlich war für die Jugendfeuerwehr auch der Umzug in das neue Feuerwehrhaus mit seinem neuen und größeren Jugendraum ein besonderes Erlebnis. Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha dankte im Anschluss an die Berichte den Aktiven der Einsatzabteilung für ihren Dienst im zurückliegenden Jahr. Er würdigte deren Arbeit und zeigte sich beeindruckt von den geleisteten Einsätzen. Auch sagte er weiterhin die Unterstützung der Stadt im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten zu. So erwähnte er die bevorstehende Anschaffung zweier Mehrzweckfahrzeuge. Im Anschluss wurden gleich 15 Mitglieder der Einsatzabteilung befördert. (Siehe Tabelle) Sie erhielten ihre Beförderungsurkunden aus den Händen von Stadtbrandinspektor Jürgen Karheiding. Für 50jährige Dienste erhielt Wolfgang Molter das goldene Ehrenzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes. Überreicht wurde dieses durch Kreisbrandmeister Sönke Seewald. Ulrich Rauch, der 1. Vorsitzende des Feuerwehrvereins, erläuterte in seinem Jahresbericht vor allem die durch den Feuerwehrverein beschaffte Einrichtung im neuen Gebäude. Neben einer Küche samt Elektrogeräten waren diese eine Thekenanlage sowie Möbel für den Aufenthaltsraum. Hinzu kamen Sportgeräte für den neuen Fitnessraum. Kassierer Torsten Lohr erläuterte, dass hierfür ein fünfstelliger Betrag ausgegeben wurde, der durch die Mitglieder der JHV 2016 freigegeben wurde. Erfreulich war im letzten Jahr nicht nur der Anstieg der Zahl der fördernden Mitglieder auf 612, sondern auch der Hauptgewinn bei einem Wettbewerb von Eprimo. Hier erhielt man 1300 Euro für die Jugendarbeit. Im Anschluss an die Berichte des Vorsitzenden und des Kassierers standen umfangreiche Wahlen auf der Tagesordnung. Neben 5 Beisitzern galt es 3 Mitglieder für den Vergnügungsausschuss zu wählen. Ebenso mussten die Posten des Schriftführers und Kassierers neu gewählt werden. Dabei wurden Christian Keller und Torsten Lohr in ihren Ämtern bestätigt.  Zu den neuen Beisitzern, die nun festgelegte Aufgabenfelder haben, wurden Till Koziol, Felix Benz, Fabian Begenat, Friedrich Weber und Andreas Beisiegel gewählt. In den Vergnügungsausschuss wählte man Kai Hollemann, Brady Traupel und Marvin Kring. Im Anschluss an die Wahlen standen die Jubilarenehrungen an. Für 40jährige Mitgliedschaft wurden Manfred Büttner und Erich Bender geehrt. Mit einem Ausblick auf den am 26. August in Ginsheim stattfindenden Kreisfeuerwehrtag und den für den 6. Dezember geplanten Nikolausumzug, schloss Ulrich Rauch die Sitzung.