Stadtteilfeuerwehr Gustavsburg nimmt neues HLF 20 in Betrieb

HLF 20 SeitenansichtEin neues Feuerwehrfahrzeug wurde am vergangenen Freitagabend der Freiwilligen Feuerwehr in Gustavsburg im Rahmen einer Feierstunde übergeben. Das moderne Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 ersetzt ein Fahrzeug, das noch aus dem Jahr 1988 stammte und das aus technischen Gründen Anfang 2014 sogar ganz außer Dienst gestellt werden musste, wie der Gustavsburger Wehrführer René Gitter in seiner Begrüßung erläuterte.

„Ich halte diese Anschaffung für dringend erforderlich, denn zu einer modernen Feuerwehr gehört eine angemessene Ausstattung“, sagte Bürgermeister Richard von Neumann, der als Mitglied der Hilfstruppe in Feuerwehr-Dienstkleidung zu dem Termin gekommen war, um dem Wehrführer und dem Stadtbrandinspektor den Schlüssel zu übergeben. Die Weichen für die Anschaffung des Fahrzeugs, das insgesamt 360.000 Euro kostet, seien schon im Jahr 2013 gestellt worden, nachdem die Stadt den Förderbescheid des Landes über 77.000 Euro erhalten hatte. Daraufhin habe das Fahrzeug in Auftrag gegeben werden können. Ein baugleicher Wagen sei schon im Jahr 2012 durch die Stadtteilfeuerwehr Ginsheim in Betrieb genommen worden.

Das HLF 20 besitzt eine umfangreiche Ausstattung für die technische Hilfeleistung und Brandbekämpfung, führte René Gitter vor den anwesenden Feuerwehrleuten, politischen Vertretern und interessierten Bürgern aus. Durch die Anschaffung des Fahrzeugs könne die Feuerwehr schnellere und professionellere Hilfe für die Mitmenschen leisten. Neun Feuerwehrleute können damit zum Einsatzort fahren. Vier von ihnen haben die Möglichkeit, sich schon während der Anfahrt zum Einsatzort mit von der Umluft unabhängigen Atemschutzgeräten auszurüsten. Das Fahrzeug verfüge zudem über einen Löschwassertank mit einem Inhalt von 1.600 Litern.

Die beste technische Ausrüstung nütze aber nichts, wenn es nicht eine Reihe ehrenamtlich tätiger Menschen bei der Feuerwehr gäbe, die sich für andere einsetzen. „Ihr freiwilliger Dienst zur Rettung von Menschen und deren Hab und Gut kann nicht hoch genug bewertet werden“, hob von Neumann hervor. Die Ausstattung der Feuerwehr mit qualifiziertem Personal habe deshalb oberste Priorität. Menschen zu finden, die bereit sind, in ihrer Freizeit der anspruchsvollen Tätigkeit bei der Feuerwehr nachzukommen, werde immer schwieriger und stelle eine dauerhafte Aufgabe der Stadt dar. Positive Impulse erhoffe er sich unter anderem von dem bevorstehenden Bau des neuen Feuerwehrhauses in Ginsheim. Darüber hinaus wolle die Stadt mit einer entsprechenden Öffentlichkeitsarbeit dazu beitragen, neue Mitglieder zu akquirieren.

Sollt wir Ihr Intresse an der Freiwilligen Feuerwehr geweckt haben, steht Ihnen Jürgen Karheiding als Kontaktperson gerne zur Verfügung.


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