Brandbekämpfungsseminar

SAM 3754Dreizehn Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg machten sich am Samstag, den 23.08.2014 auf den Weg zum Trainings- und Kompetenzzentrum für Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung Rheinland-Pfalz in Miehlen.

Nach einer theoretischen Unterrichtseinheit mit dem Schwerpunkt Brandbekämpfung und Sicherheit wurde direkt die erste Übung in Angriff genommen.

In der komplett verrauchten Anlage wurde die Trupps vor die Aufgabe gestellt, eine vermisste Person zu retten. Bei Nullsicht und mit etwa 15 kg Ausrüstung machten sich die einzelnen Einheiten auf die Suche durch die Anlage mit insgesamt drei Stockwerken.

Nach der Übung wurden die Fehler und die Probleme mit den Instruktoren besprochen. Die Teilnehmer der Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg  erhielten ein Feedback und konnten aufgekommene Fragen direkt besprechen.

Nach dem Mittagessen stand der Schwerpunkt Brandbekämpfung auf dem Plan. Die Übung stellte die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg vor eine schwere Aufgabe. Bei ca.700 Grad und mehr, mussten die Trupps einen angenommen Tiefgaragenbrand löschen. Hierbei lag der Schwerpunkt bei der indirekten Brandbekämpfung. Der große Vorteil besteht darin, dass versucht wird, nicht unnötig viel Wasserdampf zu produzieren, um eine weitere Hitzebelastung der Einsatzkräfte zu verhindern. Bei dieser Löschmethode wird erst zum Schluss der eigentliche Brandherd gelöscht.

Nach einem lehrreichen Ausbildungstag, mit vielen neuem Wissen entließen die Trainer die  Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg auf den Heimweg. Diese einmalige Trainingsmöglichkeit wurde durch die beiden Fördervereinen der Stadtteilfeuerwehren  ermöglicht.

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